Was treibt dich?

Liebe Frauen,

wieso fällt es uns oft so schwer, einfach mal nix zu tun? Oft fühlen wir uns getrieben, dies und jenes zu tun, ohne darüber nachzudenken, wieso wir eigentlich so handeln. Manchmal fühlen wir uns sogar gar nicht gut dabei und tun es trotzdem.

In unserem Leben bilden sich unterschiedliche Regeln und Verhaltensweisen aus: Die Transaktionsanalyse nennt sie die inneren Antreiber. Unbewusste Verhaltensmuster, die in Kindertagen durch ausgesprochene und unausgesprochene Ansprüche aus unserem sozialen Umfeld entstehen und die wir „ungeprüft“ annehmen.

Angetrieben durch die inneren Antreiber entsprechen wir in unserem Handeln den Erwartungen und Bedürfnissen von Anderen. Und, hinter jedem Antreiber steckt eine Haltung für unser Leben.

• Sei stark! Ich komme alleine zurecht. Bloß keine Schwäche zeigen.

• Sei perfekt! Ich bin nicht gut genug. Fehler sind tabu. Besser geht immer.

• Mach es alle recht! Everybody`s Darling sein.

• Streng dich an! Ich arbeite hart. Ich muss es schaffen.

• Beeil dich!  Ich fang sofort an. Mit oder ohne Plan. Keine Zeit verlieren

Wir handeln wir „ferngesteuert“ und verbrauchen viel Energie. Das Verflixte ist: Antreiber verlaufen nach automatischen Muster und sind schlecht steuerbar.

Aber: Werden wir aufmerksam in unserem Handeln, können wir gezielter mit ihnen umgehen. Und dafür setzen wir „Erlauber“ ein:

Aus „beeil dich“ wird so:“Ich darf mir Zeit nehmen. Ich darf Pausen machen!

Lernen wir unsere Antreiber kennen und „lieben“ und wandeln sie in „Erlauber“ um, sind sie hilfreich und unterstützend.

Herzliche Grüsse,

Sabine Logemann von fraudich.de

Lösungen durch Fragen

Liebe Frauen,
für diesen Text hat mich eine mutige Frau inspiriert:
„Worte waren ursprünglich Zauber“, ist eines meiner Lieblingszitate. Es stammt von Steve de Shazer, Psychotherapeut und gemeinsam mit seiner Frau Insoo Kim Berg, Entwickler von lösungsorientierten Fragen im Coaching. Ich liebe diese Fragetechniken, denn sie geben Raum für Entwicklung und Gestaltung in Veränderungsprozessen.
Wenn ich im Coaching frage: „Angenommen, sie würden sich als Kosmetikerin selbstständig machen. Würde das für sie etwas ändern und wenn ja, was genau würde sich ändern? Durch eine solch hypothetische Frage gebe ich eine Möglichkeit und lade gleichzeitig dazu ein, in diese Möglichkeit hinein zu fühlen. Es geht hier nicht darum, eine Entscheidung zu treffen.
Durch lösungsorientierte Fragen entsteht ein Gefühl der Gestaltbarkeit, ein Gefühl von Einfluss und Selbstwirksamkeit: Alles samt Vorrausetzungen für Zufriedenheit.
Lösungsorientierte Fragen konzentrieren sich auf Wünsche und Ziele, auf die Mobilisierung von Ressourcen und nicht auf das Problem. Viel zu oft denken wir darüber nach, wie nun das Problem entstanden ist. Wir betreiben Ursachenforschung. Wir drehen uns dabei oft im Kreis und stehen uns selbst im Weg.
Ich durfte eine Frau in ihrem Prozess weg von „angestellt in einer Bank“ hin zur Selbstständigkeit begleiten. Jetzt hat sie ihr eigenes Kosmetikstudio in Oldenburg eröffnet.
Was eine große FREUDE!
„traudich“ – deine Talente, Begabungen, Ressourcen und Möglichkeiten zu entdecken.
Herzliche Grüsse,
Sabine Logemann von fraudich.de

Mal in eine andere Rolle schlüpfen…

Liebe Frauen,

in manchen Gebieten hat sie schon begonnen: Die 5. Jahreszeit, wie Karneval, Fastnacht oder Fasching, auch genannt wird. Eine Zeit, irgendwo zwischen Winter und Frühling. Für viele Menschen eine Zeit der Unbeschwertheit, der Freiheit: Endlich mal das sein, was ich schon immer mal sein will. Aus den gewohnten Rollen ausbrechen. Einfach mal in eine andere Rolle schlüpfen. Clown, Krankenschwester, Teufel, Einhorn, Vampir: Bei der Wahl der Kostümierung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Im Alltag bestimmen vertraute Rollen wie vielleicht Mutter sein, Partnerin, Freundin, Hausfrau, Arbeitskollegin oder Karrierefrau sein unser Leben. In diesen uns vertrauten Rollen fühlen wir uns sicher. Erwartungen erfüllen wir, ganz gleich ob es die eigenen sind oder die der anderen Menschen. Eigene Bedürfnisse kommen mitunter zu kurz und irgendwann, wenn es die uns so vertrauten Rollen nicht mehr gibt, fragen wir uns: Was bitte wird jetzt aus mir? Schließlich können wir uns nicht jeden Tag verkleiden.

Diese Fragen können eine Richtung geben:

Welche neuen Rollen möchte ich leben? Wie würden diese Rollen aussehen und was brauche ich dafür? Welche Ressourcen habe ich dafür? Bin ich bereit für Veränderung und wenn ja, welche Art der Unterstützung brauche ich dafür?

Veränderung ist möglich. Unser Gehirn wartet nur darauf neuen Input zu bekommen. Weg von alten Glaubensmustern und Gewohnheiten, hin zu neuen Möglichkeiten.

Herzliche Grüsse, Sabine Logemann von fraudich.de