SICHTBARKEIT

Hier bin ich. Leichter gesagt, als gelebt.

Ich erinnere mich an die Übergabe meines Zertifikates zum Abschluss meiner Ausbildung zur Coachin. Die Übergabe war verbunden mit einer kleinen „Übung“. Mein Ausbildungsteam standen auf der einen Seite des Raumes und ich auf der gegenüberliegenden Seite. Die anderen Coachies im Raum verteilt. Ich sollte meinen Weg der Ausbildung gehen. Schritt für Schritt. Von Anfang bis zum Ende. Ich aber stand wie versteinert da und weinte. Ich war überwältigt. Ich hatte es geschafft. Ich war Coachin! Aber ich konnte mich nicht zeigen. Da war sie, die Angst vor Kritik. Die Angst nicht gut genug zu sein.

Schritt für Schritt ging ich los. Mit Tränen, einem Lächeln und voller Stolz nahm ich mein Zertifikat entgegen. Es war ein wundervoller großartiger Moment und ich beschloss nie damit aufzuhören mich zu zeigen, zu wachsen und das Leben zu leben, dass mir und meinen Werten entspricht.

Was ist deine Geschichte?

Wie sichtbar bist du?

Hält dich etwas davon ab, dich zu zeigen, wie du bist? 

Hält dich etwas davon ab, deine Ziele und Träume umzusetzen?

„traudich – zeige auch du dich. Mit deiner eigenen Geschichte. Es lohnt sich.“

Herzliche Grüsse, Sabine Logemann von fraudich.de

VERÄNDERUNG und NEUANFANG

Liebe Frauen,

vor einiger Zeit meldete sich bei mir eine Frau und bat dringend um einen Termin. Bei unserem Kennenlerntermin sagte sie: „Ich will mich wieder verlieben und brauche dazu Unterstützung.“

Ja, wieso nicht, waren meine ersten Gedanken: „Coaching in Sachen Liebe„. Und fragte die Frau: „Sind sie bereit für ein Rendezvous mit sich selbst?“

In unserer gemeinsamen Arbeit lösten wir alte, hemmende Glaubenssätze auf. Die Arbeit mit dem Stuhl half der Frau sich in ihrem Verhältnis zu ihren Eltern neu zu positionieren und einen liebevollen Blick auf sie zu entwickeln. Sie erlebte sich freier in ihren Bedürfnissen und konnte diese klar formulieren.

Im Laufe des Prozesses war es ihr auch möglich, sich von ihrem verstorbenen Mann zu lösen, den sie jahrelang pflegte und „Step by Step“ übte sie sich in Selbstliebe.

Und dann war da noch die Frage:“Wie soll er denn sein, der neue Partner?“

Ein Gefährte, liebevoll, zärtlich, aufmerksam, Humor soll er haben, interessiert an Kultur und Reisen, und selbstständig. Eine zweite Heirat kam auf keinen Fall in Frage und „jeder bleibe bitte in seinen eigenen vier Wänden“. Und gerne jünger darf er sein.

Die Frau, die ich in „Sachen Liebe“ begleitet  habe ist 72 Jahre alt. Sie hat sich neu verliebt. In einen älteren Mann.

Solche Prozesse zu begleiten sind im wahrste Sinne des Wortes ein besonderes Geschenk. Sie zeigen, dass VERÄNDERUNG und NEUANFANG in jedem Lebensabschnitt möglich sind.

Ich habe eine wundervolle und zutiefst dankbare, interessierte  und mutige Frau kennengelernt.

Dafür kann ich nur von ganzen Herzen sagen: „DANKESCHÖN“.

Herzliche Grüsse,

Sabine Logemann von fraudich.de

GLAUBENSSÄTZE

Liebe Frauen,

auf meiner facebook Seite  habe ich die Tage einen Beitrag zum Thema „GLAUBENSSÄTZE“ gepostet.

Diese Sätze, die uns negativ, aber auch positiv, in unserem Leben beeinflussen. Wir übernehmen sie aus den Medien, die Gesellschaft entwickelt sie, unsere Eltern sagen sie, aber auch unsere Großeltern, unsere Freunde, unsere Arbeitskollegen, der Partner oder die Partnerin-all unsere Bezugspersonen sind an ihrer Entstehung beteiligt und nicht zuletzt:  Auch wir selbst.

Unbewusst beeinflussen Glaubenssätze unser Denken, unser Verhalten und sogar unsere Körperfunktionen. Einmal fest verankert, ist es schwer, sie wieder loszuwerden.

KRAFT und ENERGIE geben uns die positiven Glaubenssätze. Sätze wie:  „Ich schaffe das nicht“ ziehen uns automatisch runter und machen handlungsunfähig.

Aktuell höre ich diesen Satz: „Ich schaffe das nicht“, im Coaching häufig.  Ein typischer Frauensatz? „Jein“, sage ich. Aber in der aktuellen Situation: „Ja.“

Wie wäre es also diesen Satz in einen positiven Glaubenssatz umzuwandeln?

Hinterfrage hierzu doch mal:  „Was ist an diesem Satz eigentlich wahr? Was genau schaffst du nicht? Welche Gefühle entstehen, wenn du den Satz vorliest? Welchen Einfluss haben diese Gefühle? Lassen sie dich handlungsfähig werden? Oder sind sie lähmend? Wer bestimmt eigentlich, was du zu schaffen hast?

Und was wäre, wenn dieser Satz heißen würde:

Ich schaffe das. Ich bin genug, so wie ich bin.“

Bleibe gesund und achtsam in dieser besonderen Zeit!